Die Seele fühlt von Anfang an

 

Aufstellung pränataler Traumata

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Seit die Säuglingsforschung "das kompetente Baby" und  seine Bindungsbedürfnisse entdeckt hat, wissen wir, dass die vorgeburtliche Zeit für das pränatale Kind von großer Bedeutung ist.

 

Die gemachten Erfahrungen in dieser Zeit bestimmen das spätere Lebens- und Selbstgefühl. Die frühe Beziehung mit der Mutter ist entscheidend für die spätere Persönlichkeitsentwicklung. Das Kind nimmt in den neun Monaten seines Seins im Schoß der Mutter alle Gefühle und Gedanken der Mutter auf und glaubt, es sind seine eigenen.

 

Hat die Mutter viel mit starken Ängsten zu tun, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das Kind in seinem Leben auch mit Ängsten zu tun haben wird. Lebt die Mutter während der Schwangerschaft in einem ständigen, hohen Stresspegel, bleibt das für das Kind nicht ohne Folgen. Vorgeburtlicher Stress beeinflusst das spätere Verhalten im Sinne einer größeren Stressempfindlichkeit, und die vorgeburtliche Atmosphäre prägt die synaptischen Verbindungen des sich entwickelnden Gehirns und damit Dispositionen zu bestimmten Verhaltensweisen und Gefühlseinstellungen.

 

Gleichzeitig liegen in der vorgeburtlichen Zeit die vitalen Urerfahrungen eigener Lebendigkeit und Kraft, die durch traumatische Belastungen unzugänglich werden können und  die es gilt, im Rahmen einer Therapie wieder zugänglich zu machen.

 

Die Methode der Traumaaufstellung hat bisher die Bindungstheorie mehr nach der Geburt gesehen. Immer mehr Aufstellungen haben jedoch gezeigt, dass eine Bindungsstörung zwischen Mutter und Kind schon vorgeburtlich entsteht. Somit muss das Symbiosetrauma unter den neuen Erkenntnissen in seiner Entstehung ebenfalls vorgeburtlich eingeordnet werden.

 

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